Rückwärtsgerichtete Kindersitze
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Experten empfehlen den Transport der Kleinsten im Alter von 1 Monat bis 2 ½ bzw. 3 Jahren in einem so genannten Reboard-System. Solche Sitze werden entgegen der Fahrtrichtung montiert und sorgen laut Automobilexperten und Verbraucherverbänden für mehr Sicherheit vor allem bei Frontalcrashs.
Grund: Beim Baby ist der Kopf im Verhältnis zum Körper noch relativ groß: beim Einjährigen wiegt er etwa 25 Prozent des Körpergewichts. In vorwärts gerichteten Systemen sind Halswirbelsäule und Muskulatur den Extrembelastungen bei einem Aufprall kaum gewachsen und schaffen es nicht, den Kopf zu halten. So wird dieser nach vorne geschleudert, während der Körper vom Gurt im Sitz gehalten wird.
In einem Reboard-Sitz ist die Halswirbelsäule nur einem Siebtel der Belastung ausgesetzt.
Rückwärts gerichtete Kindersitze werden am besten auf der Rückbank montiert – die Nutzung auf dem Beifahrersitz ist sogar verboten, wenn dort ein aktionsbereiter Airbag ist. Dieser würde dem Baby oder Kleinkind bei einem Zusammenstoß keinen Schutz bieten, sondern es mitsamt seinem Sitz nach hinten schleudern.
Soll der Nachwuchs dennoch unbedingt auf dem Beifahrersitz untergebracht werden, kann der Airbag ausgebaut bzw. stillgelegt werden. In diesem Fall muss ein Piktogramm vor dem Beifahrersitz den Umbau dokumentieren. Fehlt der Hinweis, kostet das ein Verwarngeld in Höhe von fünf Euro. Ist der Sitz gar vorn montiert, ohne dass der Airbag deaktiviert ist, müssen sogar 25 Euro Strafe bezahlt werden.
Es gibt rückwärtsgerichtete Kindersitze und folgende Arten von Kindersitzen

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